Hatha Yoga

Der Yoga ist eine jahrtausendalte Wissenschaft von Körper, Atem und Geist. Es ist ein Weg zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden, Vitalität, Entspannung, ein heilsamer Weg sich selbst zu erforschen. Die jahrtausendalten Traditionen und Erfahrungen des Yoga wurden an die heutige Zeit angepasst, um sie im Alltag nutzen zu können. Die Yogapraxis richtet sich nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten des einzelnen Menschen.

Diese Anwendung des Yoga, auf die individuellen Bedingungen und Möglichkeiten des Teilnehmers einzugehen, wird traditionell auch als Viniyoga bezeichnet. Dies ist jedoch keine eigene Yogarichtung, sondern wird übersetzt als die „besondere Anwendung“.

Körperübungen (Asana), Atemübungen (Pranayama), Mantras (Tönen von Silben), Entspannungs-, Konzentrations- und Meditationsübungen wirken unterstützend, um in die eigene Mitte, zur Ruhe und Klarheitzu kommen. Offenheit, Mitgefühl und Einsicht werden durch die regelsmässige Yogapraxis gefördert.

Mein Yogaverständnis basiert auf der Weisheit der alten indischen Meister in direkter Linie zu Krishnamacharya, dem grossen Yoga-Lehrer, Ayurveda-Heiler und Gelehrten. Er wird häufig auch als „Vater des modernen Yoga” bezeichnet.

Jenseits ist Fülle, diesseits ist Fülle,

aus der Fülle strömt Fülle hervor. Wird Fülle von Fülle genommen, bleibt nichts als Fülle!

(Isha Upanishad)

Die Heilkraft

Kursangebot

Gruppenunterricht

Dynamische, vitalisierende und kräftigende Körperübungen (Asana) werden harmonisch mit dem Atem verbunden, wobei der Atem die Bewegung führt. Die Übungsabläufe sind sinnvoll und wirksam aufgebaut und es werden Variationsmöglichkeiten eingebracht, um im Gruppenunterricht die eigenen Möglichkeiten und Grenzen zu erfahren.

Geduld, Hingabe und Achtsamkeit bestimmen die Yogapraxis mit.

Ein wichtiger Aspekt im Yoga ist die gesunde Anstrengung von einer Überforderung zu unterscheiden, sodass die Qualität im Üben erhalten bleibt.

Beim Üben von Yoga, verschmelzen Entspannung und Anspannung zu einem harmonischen Zustand. Die Yoga-Übungen sollen in einer Leichtigkeit und Stabilität ausgeführt werden.

 Diese Empfindung wird Sthirasukham-Asanam, die glückliche Empfindung genannt.

Es wird eine harmonische und enge Verbindung von Atem und Bewegung angestrebt. Es geht nicht um das Erreichen einer perfekten Form. Sondern viel mehr interessiert uns, was die Übungen bewirken.

Selbstverständlich sind Flexibilität und Kraft gewünschte Ergebnisse der Yogapraxis, was aber vor allem zählt, ist die bewusste Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf die Körperbewegungen und die Atemführung.

… auf der Ebene des Atems..

 Der Yoga hat schon immer die enge Kopplung von Atem und innerer Befindlichkeit erkannt und zu nutzen gewusst. Als Beispiel: Aufgrund ihrer beruhigenden, den Stress und die Spannung reduzierenden Wirkung, stehen die Atemübungen im Mittelpunkt, welche den Ausatem betonen

  • In den Atemübungen geht es zuerst darum, den Atem gleichförmiger und ruhiger als normalerweise fliessen zu lassen. Sie können sich das ein bisschen wie ein sehr gleichmässiges „Tief-durchatmen“ vorstellen oder als das Gegenteil eines flachen, groben, hektischen oder gar stockenden Atems, wie wir ihn oft in unserem Alltag erleben. Dabei kann sich die Atemqualität bereits in der Atem Beobachtung verändern und der bewusst geführte Atem, kann in seine Qualität in Richtung lang und fein
  • immer schon galten im Yoga die Atemübungen, als wirksames Mittel, um mental zur Ruhe zu kommen.

Yoga und Meditation sind weder sich ergänzende Methoden noch Alternativen. Die Meditation, die Atemübungen und die Körperübungen werden gemeinsam als Yogapraxis verstanden. Kurz gesagt, die Meditation lebt von der Fähigkeit, sich in intensiver Weise auf etwas auszurichten und mental damit verbunden zu bleiben. Dazu braucht es Zuwendung und Wachheit. Das ausgerichtet bleiben, kann sich zum Beispiel auf einen Körperbereich, auf den Atem oder ein sich vorgestelltes Bild, ein Symbol, ein Wort beziehen. Oder genauso gut kann es ein Gefühl wie Ruhe, Gelassenheit, Mitgefühl oder Lebenskraft zum Fokus haben. Und natürlich noch vieles mehr…..

In einer erfolgreichen Meditation entsteht eine Stimmung von Ruhe, Klarheit und Gelassenheit. Ganz einfach deshalb, weil sich so ein ausgerichteter Geist anfühlt. Die nachhaltige Wirkung ergibt sich aus der kontinuierlichen Aneinanderreihung, oft sehr leiser und immer sehr persönlichen Erfahrungen.

Die Meditation ist ein alter Weg der Selbsterforschung und Selbsterkenntnis. In der Meditation wird der Fokus der Wahrnehmung verändert, es steht nicht mehr der die äussere Welt im Vordergrund, sondern die Achtsamkeit wird ganz auf die eigene Person gerichtet, auf den Körper, Atem, die Empfindungen, Gefühle und Gedanken.

Die regelmässige Meditation bringt einen neuen Umgang mit sich selbst und der Umwelt.

Meditation gilt auch als wirksames Mittel zum Abbau von Stress: In der Konzentration auf einen bestimmten Fokus treten Muster, welchen wir normalerweise folgen, in den Hintergrund, und neue Muster und Perspektiven können entstehen.

Die 75-Minuten-Lektion ‚ Yoga & Meditation‘ beginnt mit sanften Körperübungen, welche auf das Sitzen während der Meditation vorbereiten. Verschiedene Atemtechniken begleiten die Praxis. Danach folgt die Meditation.

Nach 10 Jahren Jubiläum “Yogaunterricht für die Krebsliga in Zürich” und 5 Jahre „Yogaunterricht für die Krebsliga in Winterthur“ habe ich die beiden Kurse an Nachfolgerinnen abgegeben. Weiterhin leite ich das Yoga-Wochenend-Seminar im Kloster Kappel am Albis.

Hier erfährst Du mehr über mein kommendes Wochenend-Seminar…

Für die Mitarbeiterinnen des Universitätsspitals Zürich finden dienstags jeweils Yogastunden um:

16.20h und 17.25 h im Schulungszentrum, Gloriastrasse 19  statt.

Hier geht es zur Webseite http://sfcusz.ch

Einzelunterricht

Nicht jeder Mensch möchte von einer Yogapraxis das Gleiche. Das Spektrum reicht vom Bedürfnis nach körperlicher Bewegung über den Wunsch, gesund zu bleiben oder wieder zu werden, bis zu Anliegen wie: Stress besser zu meistern, sich besser auszurichten, zufriedener zu werden, neue Orientierung zu finden, sich selbst besser zu verstehen.

Jeder Mensch bringt für die Yogapraxis andere Voraussetzungen mit. Das können unterschiedliche körperliche oder geistige Verfassungen sein, besondere Aktivitäten im Alltag oder berufliche Anforderungen. Während ein Mensch täglich ohne Schwierigkeiten eine halbe Stunde Zeit für sich findet, stehen einem anderen nur einige Male pro Woche 15 Minuten zur freien Verfügung. Eine kompetente Auswahl der Übungen entsprechend ihrer Wirkungen und Risiken ist notwendig, da die gleiche Übung, die Ihnen hilft, jemand anderem schaden kann.

Eine Yogapraxis, die regelmässig und über einen längeren Zeitraum geübt wird, wirkt ganzheitlich auf unser gesamtes Lebenssystem:

Bewegungs- und Haltungssystem

  • Wie Muskulatur, Gelenke, Stoffwechsel

Autonomes Steuerungssystem

  • Vegetatives Nervensystem, Hormon-/Immunsystem

Mentales System

  • Erleben, Fühlen, Denken, Erkennen, Beurteilen

Angesichts des im Westen meist üblichen Gruppenunterrichts gilt individueller Unterricht immer noch als etwas Besonderes. Dabei war und ist in der Jahrhunderte alten Tradition des Yoga das selbständige Üben und die Ausrichtung einer Übungspraxis auf den einzelnen Menschen eine Selbstverständlichkeit.

Drei bewährte Gründe sprechen dafür:

  • Eine Yogapraxis ist um vieles wirksamer, wenn sie regelmässig geübt wird – nicht nur einmal wöchentlich.
  • Eine Yogapraxis wird wesentlich wirkungsvoller, wenn sie selbständig geübt wird – also in Eigenverantwortung und nach dem eigenenRhythmus.
  • Yoga folgt seit je her einem Konzept, das heute – in einer normierten Welt – ausgesprochen modern erscheint: die positive Wirkung für den einzelnen Menschen steht im Mittelpunkt, nicht das Bewältigen einer bestimmten Technik oder Übung. An einen Menschen muss jede Yogaübung angepasst werden, nicht umgekehrt.

Heilen

Vielleicht sind Sie krank und suchen Hilfe bei der Bewältigung dieser Krankheit. Eine regelmässige Yogapraxis kann tatsächlich dazu beitragen, Körperfunktionen zu harmonisieren. Beschwerden wie Rückenschmerzen, Migräne oder Bluthochdruck, um nur einige Beispiele zu nennen, lassen sich oft ebenso positiv beeinflussen wie depressive Verstimmungen oder Angstzustände. Dabei steht eine Yogapraxis nie im Widerspruch zu anderen – zum Beispiel schulmedizinischen – Behandlungsansätzen. Im Gegenteil, eigenes Yogaüben kann jede andere Behandlung begleiten, unterstützen und eventuelle negative Nebenwirkungen mindern helfen.

Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden erhalten

Vielleicht suchen Sie weniger nach Hilfe bei einer bestimmten Störung, sondern wünschen sich, gesund und tatkräftig zu bleiben. So wie wir ganz selbstverständlich den Körper regelmässig pflegen und reinigen, so trägt eine regelmäßige Yogapraxis dazu bei, unser gesamtes System von angefallenen Schlacken zu befreien, den Körper beweglich zu halten, leistungsfähig und belastbar zu bleiben.

Vielleicht haben Sie das Bedürfnis, für einige Zeit ganz bei sich zu sein, sich für die Anforderungen des Alltags besser gerüstet zu fühlen, Energie zu tanken oder innere Ruhe zu finden. Den eigenen Körper und Atem positiv erleben, den Geist ausrichten, zu sich kommen, innere Klarheit und Ruhe oder die nötige Distanz zu den Anforderungen des Alltags finden – diese Möglichkeiten sind bewährte Mittel des Yoga gegen den täglichen Stress. Sie tragen dazu bei, Wichtiges von Unwichtigem besser unterscheiden zu können, und geben unserem Leben mehr Qualität. Es sind Möglichkeiten, zu deren Verwirklichung nichts weiter nötig ist als etwas Beharrlichkeit und ein paar Quadratmeter Platz, auf denen sich eine Decke ausbreiten lässt.

Sich verändern – sich finden

Yoga kann auch ein Weg werden zu wachsen, einengende oder behindernde Strukturen zu verlieren, sich selbst und anderen Menschen gegenüber mehr Achtung zu entwickeln. Durch Yogapraxis lässt sich ein besseres Verständnis von uns selbst, unserer Umwelt, unseren Möglichkeiten und Begrenzungen entwickeln. Wir können lernen, unser Verhalten besser zu verstehen und freier oder offener zu werden im Umgang mit anderen und uns selbst.

Am Anfang steht eine Konsultation

Die Konsultation dient dazu, Ihre besonderen Bedürfnisse herauszufinden, Ihre körperlichen Bedingungen und Voraussetzungen zu erkennen und etwaige Beschwerden zu verstehen. Aufgrund dieses ausführlichen Gesprächs wird Ihre erste Yogapraxis entwickelt. Sie richtet sich in Intensität und Dauer ganz an Ihrem Alltag, der zur Verfügung stehenden Zeit und Ihren persönlichen Wünschen an das Üben aus. Sie nehmen ein Blatt mit nach Hause, auf dem Ihr persönliches Übungsprogramm schriftlich festgehalten wird und mit dem Sie in der kommenden Zeit üben können.

Die nächsten Einzelstunden

In jeder folgenden Stunde wird Ihr Übungsprogramm überprüft, weiterentwickelt und verbessert. Ihre Erfahrungen mit dem Üben werden eingearbeitet und eventuelle Korrekturen vorgenommen. Etwa fünf Einzelstunden sind Grundbedingung dafür, eine zu Ihnen passende Praxis zu entwickeln, die Sie ganz selbständig weiterüben können. Die Abstände dieser Treffen bestimmen sich nach Ihren persönlichen Gegebenheiten.

Weitere Stunden

Sie haben die Möglichkeit, diesem ersten Unterrichtsblock weitere Stunden folgen zu lassen – sei es, um Ihre Praxis zu intensivieren, neu zu beleben oder auf veränderte Gegebenheiten zu reagieren.

CHF 140.- / 60 Min.

Wird geladen ...

Termine

Montag

Mittwoch

Preise

Der Preis für die Probelektion ist der selbe wie für die Einzellektion.

Teilnahmebedingungen

Die Yogastunden finden fortlaufend statt, der Einstieg ist jederzeit möglich.

Ab dem Datum des Neueinstiegs ist das 10er Abo 12 Wochen gültig.

Einzelne Lektionen und Privatlektionen können direkt nach der Stunde gegen Quittung
bar bezahlt werden oder per Rechnung innerhalb von 30 Tagen.